Themenpavillon "Glasherstellung in der Antike"

Seit dem Jahre 2005 arbeiten die ROMAN GLASSMAKERS Mark Taylor & David Hill an der Rekonstruktion und dem experimentellen Betrieb römischer Glasöfen. Über ihre eigene Glasofen-Experimente in Südengland (Roman Furnace Project / Quarley Furnace Project 2005 und 2006) hinaus waren sie auch beratend am römischen Glasofen-Projekt des Provinciaal Archeologisch Museum Velzeke (PAM, Belgien) beteiligt, wo sie im Winter 2008 (Velzeke Furnace Project 2008) und Frühjahr 2009 (Velzeke Furnace Project 2009) während der ersten beiden Arbeitsphasen am Glasofen ihre Handwerkskunst demonstrierten.

Nicht zuletzt diese Projekte mit holzbefeuerten und nach römischen Originalfunden rekonstruierten Glasöfen waren Auslöser für die Erstellung einer dem Projekt Römischer Vicus angegliederten externen Webseite www.glasrepliken.de, wo diese experimentalarchäologischen Ergebnisse auch vorgestellt werden. Aber es wäre schade, wenn diese Ergebnisse nur dem Internet vorbehalten blieben, weswegen es in enger Zusammenarbeit mit der Webseite www.glasrepliken.de ab der Saison 2010 den Themenpavillon Glasherstellung in der Antike für Museumsfeste und Sonderausstellungen gibt.

Dank des Provinciaal Archeologisch Museum Velzeke, Dank der ROMAN GLASSMAKERS und Dank François Arnaud (Atelier PiVerre) ist es uns nun möglich, die Glasöfen-Projekte einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und die Herstellung römischer Glasgefäße durch Formen, Halbfabrikate, Produktionsabfälle, Hafengefäße und natürlich auch einzigartiger Glasrepliken zu erläutern. Mehrere Schautafeln stellen die englischen und belgischen Glasofen-Projekte vor und zeigen die Herstellung ausgewählter Glasgefäße wie Tüllenkanne (sog. Nuckelflasche), Ringflasche, Multi-Henkelkanne, und einer Millefiori-Rippenschale am rekonstruierten römischen Glasofen des PAM.

Im Gegensatz zu den anderen Darstellungsangeboten des Römischen Vicus muß sich das Thema "Glasherstellung in der Antike" auf eine reine Präsentation der Ergebnisse, Erläuterung mittels Schautafeln und natürlich persönliche Erklärungen beschränken. Um dies zu verdeutlichen wurde hier bewußt die Bezeichnung "Themenpavillon" und nicht "Handwerksvorführung" gewählt. Die Präsentation der Glasherstellung in der Antike ist aber nicht zwingend auf Außenbereiche festgelegt, sondern kann auch in Innenräumen gezeigt werden.

Eine "Live-Demonstration" mit funktionsfähigen Glasöfen ist aufgrund der Komplexität eines holzbefeuerten Glasofens nach römischen Vorbild leider nicht möglich. Hierzu verweisen wir gerne an das Provinciaal Archeologisch Museum Velzeke (PAM, Belgien), wo mindestens einmal pro Jahr der dort rekonstruierte römische Glasofen in Betrieb genommen wird und auch vor Publikum Glas geblasen wird: Sehenswert!

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Themenpavillon Glasherstellung in der Antike

Frank Wiesenberg
Stammheimer Str. 135
D - 50735 Köln

Mobiltel. 0173-2609231

eMail:


Die "kleine Lösung" ist eine beleuchtbare Vitrine, in der mehrere
Exponate die Herstellung formgeblasener Becher erläutern.

 


Weitere Informationen zu den Themen römische Glasrepliken, deren heutige Herstellung, Forschungen zu römischer Glastechnik und in diesem Bereich angesiedelte experimentelle Archäologie finden sie auf unserer "Schwesterseite"
http://www.glasrepliken.de

 

Referenzen und Vortragsangebote siehe http://www.glasrepliken.de/p_vortraege.htm



RÖMISCHER VICUS
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